Aktuelles/News-Archiv

 

Hier finden Sie die neuesten Mitteilungen über die ECOWIN.

08. Dezember 2017

"Gebrauchen statt Verbrauchen"

Müll als Wertstoff begreifen
Beitrag in 3sat | Wirtschaftsmagazin makro
Prof. Dr. Stefan Gäth
 
Das Abfallaufkommen ist zur Weihnachtszeit besonders hoch. Denn aus vollen Gabentischen werden schnell volle Mülltonnen. Wie wir den Müll generell reduzieren können, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Stefan Gäth.

makro: Die Weltbevölkerung produziert jedes Jahr viele hundert Millionen Tonnen Plastikmüll. Wie können wir gegensteuern?

Gäth: Abfall zu produzieren, ist grundsätzlich nichts Verwerfliches. Es kommt darauf an, was wir mit den verschiedenen Arten von Abfall machen - den Abfall als Wertstoff begreifen, muss das Ziel sein. Trotz alledem müssen wir die Abfallvermeidung vorantreiben. Dazu bietet uns das aktuelle Weihnachtsgeschäft eine große Chance. Der Verzicht auf das eine oder andere Onlinepaket bedeutet zugleich die Einsparung von Verpackungsmüll. Schließlich ist die Effizienz der Verpackung von Paketen im Onlinehandel deutlich verbesserungswürdig.

makro: "Jute statt Plastik": Wir reden über ein Leben ohne Plastik schon seit den 80er Jahren. Warum hat sich trotzdem in den vergangenen 30 Jahren so wenig bewegt?

Gäth: Kunststoffe spielen in unserer auf Konsum ausgerichteten Welt eine große Rolle. Das Schwinden von Großfamilien bzw. der Anstieg so genannter Singlehaushalte führt zwangsläufig zu einem anderen Einkaufsverhalten, das auf immer mehr einzeln verpackte Produkte abzielt. Oder schauen wir auf den Getränkemarkt - die Zunahme der Einwegflaschen aus Kunststoff ist Ausdruck der skizzierten Fehlentwicklung.

makro: Seitdem die Plastiktüte an der Kasse Geld kostet, ist der Gebrauch deutlich zurückgegangen. Dennoch ist er in Deutschland immer noch deutlich höher als in Dänemark, Irland oder Großbritannien. Brauchen wir nicht statt der freiwilligen Selbstverpflichtung des Handels eine klare gesetzliche Regelung?

Gäth: Was wir brauchen, sind meines Erachtens keine neuen gesetzlichen Regelungen. Die im Handel für 10-Cent angebotenen Plastiktüten sind zum einen zu billig, zum anderen sind sie nicht für einen mehrfachen Einsatz ausgelegt. Das bedeutet, der Kunde wird die Plastiktüte nach dem Einkauf kaum ein weiteres Mal nutzen. Verschiedene Einzelhändler bieten aber auch alternative Einkaufstaschen aus zum Beispiel Recyclingprodukten an, die mehrfach genutzt werden, weil sie ihren Wert haben.

makro: Kleidung aus Plastikmüll ist angesagt. H&M beispielsweise wirbt mit "Accessoires aus Strandabfällen" oder "Pailletten aus recycelten Shampoo-Flaschen". Ist das wirklich eine Trendwende in der Textilbranche?

Gäth: Aus der Sicht des Kunststoffabfalls wäre es zielführender, wenn aus dem Kunststoff der Shampoo-Flasche wieder ein Hohlkörper gemacht werden würde. Das ist grundsätzlich möglich und wird beispielsweise von einem Hersteller für Bodenreiniger bereits praktiziert. Accessoires aus recycelten Kunststoffen an Kleidungsstücken liefern keinen Beitrag für eine lebendige Kreislaufwirtschaft. Nach Nutzungsende dürften die Knöpfe und Pailletten verbrannt werden. Es ist zu befürchten, dass die Vermarktung einer "grünen Idee" das Interesse des Produzenten ist und nicht der Wunsch einer nachhaltigen Wirtschaft.

makro: Begriffe wie "Upcycling" oder "Recycling" klingen zwar umweltbewusst. Aber wird dabei nicht verschwiegen, wie hoch der Energieaufwand ist?

Gäth: In der Regel erfordert die Primärproduktion von Rohstoffen, ob Aluminium oder Kunststoff, einen deutlich höheren Energieaufwand als die Rückgewinnung der Rohstoffe aus dem Abfall. Jeder von uns kann dabei dazu beitragen, den Energieeinsatz zu minimieren, indem wir unsere verschiedenen Arten von Abfall getrennt sammeln und den spezifischen Entsorgungssystemen zuführen.

05. Oktober 2017

Jubiläumsfeier KNUT e.V.

 

Das KompetenzNetz UmweltTechnik – kurz KNUT – wurde im Jahr 2007 von verschiedenen Umwelttechnologie anbietenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen ins Leben gerufen. Ziel des KNUT-Netzwerkes war es von Anfang an, den vielfältigen Herausforderungen, die damals wie heute den Kommunen und Unternehmen gestellt werden, mit interdisziplinären Ansätzen zu begegnen.

Damals wie heute sind die Fragen der nachhaltigen Energieversorgung, des Umgangs mit knappen Rohstoffen und der Effizienz der Inanspruchnahme von Energie und Wasser von hoher Priorität, die ein vernetztes Denken und Handeln erfordern.

 KNUT ist seit 2007 erwachsen geworden. Das Netzwerk ist bundesweit bekannt und hat sehr erfolgreich zur Einsparung von Ressourcen auf der einen Seite sowie der Kosten auf der anderen Seite beigetragen.

 KNUT hat auf seinem Weg viele Förderer und Unterstützer gehabt. Dafür danken wir in erster Linie den zuständigen Ministerien im Land Hessen.

 KNUT ist keine geschlossene Gesellschaft. Jeder, der mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, seine individuelle Kompetenz in das KompetenzNetz UmweltTechnologie einzubringen.

September 2017

"Neustart für ein Hotel-Kleinod"

Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ)

 

Mit Steigerung der Energieeffizienz und Verbesserung des Ressourcenmanagements hatte der Hoteldirektor (Thomas Fahl), dem in der Sanierungsphase die Aufgabe des Projektentwicklers zukam, die in Wettenberg (Landkreis Gießen) ansässige Ecowin GmbH beauftragt.

„Es ist schwierig, in solchen historischen Mauern Energie zu sparen“, gab Firmengründer Stephan Gäth zu bedenken. Doch erste Maßnahmen seien umgesetzt, die schon jetzt 50.000 Euro pro Jahr einsparen. Auch die Menge der Lebensmittelabfälle in Küche und Restaurant soll nach Gäths Vorgaben künftig gemindert werden.

Den gesamten Artikel finden Sie hier...

Juni 2016

IFAT 2016 in München

 

Auch in diesem Jahr war die Ecowin GmbH und KNUT e.V. auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft erfolgreich vertreten und konnte viele Interessenten für unsere Arbeit gewinnen.

Mai 2016

„Ressourceneffizienz darf keinem Zeitgeist unterliegen“

Interview mit Prof. Gäth in "RecyclingNews"

 

04.05.2016 – Für Prof. Dr. Stefan Gäth sind auf Deponien gelagerte oder verbrannte Abfälle „Wertstoffe am falschen Ort“. An der Universität Giessen untersucht der Professor für Abfall- und Ressourcenmanagement seit 21 Jahren neue Wege zur Optimierung der Abfallwirtschaft, unter anderem in seinem Forschungsprojekt „Einfälle für Abfälle“. Im Gespräch mit recyclingnews plädiert der Wissenschaftler dafür, die in Produkten enthaltenen Rohstoffe transparenter zu machen. Er ist überzeugt, dass Unternehmen gerade in Zeiten günstiger Rohstoffpreise in ressourceneffiziente Produkte und Verfahren investieren sollten. 

 

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Juli 2015

Presseartikel zum 10-jährigen Jubiläum der Ecowin GmbH

(Gießener Anzeiger)

Juni 2015

Drei Fragen an .....

 

Interview mit Prof. Gäth in "Das Magazin" der WFZruhr

Juni 2015

Ecowin wird Mitglied im WFZruhr

 

Mit der Ecowin GmbH hat die WFZruhr zum ersten Mal Zuwachs aus Hessen bekommen.... Den gesamten Artikel finden Sie hier.

März 2015

Energieaudits werden Pflicht

 

Große Unternehmen werden gesetzlich verpflichtet in regelmäßigen Abständen sogenannte Energieaudits nach DIN 16247-1 durchzuführen. Dabei werden die Energiequellen und der Energieverbrauch eines Unternehmens überprüft und bewertet.

Der Bundestag stimmte am 05. Februar 2015 dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Teilumsetzung der EU- Energieeffizienzrichtlinie (2012/27/EU) zu.

Zu dem vollständigen Artikel gelangen Sie hier

März 2015

Energieauditpflicht für Großunternehmen

 

Einsparpotenziale erkennen- und nutzen

Alle Großunternehmen werden verpflichtet, bis 05. Dezember 2015 ein Energieaudit durchzuführen und es alle vier Jahre zu wiederholen. Als Großunternehmen gelten alle Unternehmen, die mindestens 250 Mitarbeiter, einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro haben.

Zu dem vollständigen Artikel gelangen Sie hier

Janaur 2015

10- jähriges Jubiläum der Ecowin

 

Wir wünschen allen ein gesundes neues Jahr 2015!

Wussten Sie eigentlich, dass die ECOWIN in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag feiert?

In diesem Sinne sagen wir "Danke" für die letzten 10 erfolgreichen Jahre und freuen uns, auch in Zukunft voller Energie und mit starker Leistung für Sie da zu sein!

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr,

Ihr Team vom KNUT e.V. und der ECOWIN GmbH

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Oktober 2014

ECOWIN-Anzeige in der neuen Ausgabe der IHK Wirtschaft LahnDill

Die ECOWIN ist in der neuen Ausgabe (Oktober | 14) der IHK-Wirtschaft LahnDill mit einer Anzeige vertreten. Auf der Seite 6 der Verlags-Sonderveröffentlichung findet sich ein Beitrag über das KompetenzNetzwerk UmweltTechnologie- KNUT e.V. ,bei der auch die ECOWIN mit aufgeführt ist. Fünf weitere Firmen aus dem Netzwerk sind ebenso vertreten: Eidmann, ESUS, Gross, TSM und WTK.

 

 

 

Oktober 2014

Die Ecowin auf der Energie-EffizienzMesse in Frankfurt am Main

Am 1. Und 2. Oktober war die Ecowin GmbH mit auf dem Gemeinschaftstand vom Knut e.V. vertreten.

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14. - 18. Mai 2018 | Messe München

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Halle A4 - Stand 115/214

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